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Wenn du weißt was du tust, kannst du tun was du willst.  Moshe Feldenkrais

 
 

Bewusstheit

„Wenn du weißt was du tust…“ bedeutet nach der Lehr- und Lernmethode von Moshe Feldenkrais (1904-1984) nicht nur ein bewusstes Wahrnehmen der eigenen Bewegungen, Handlungen und Gedanken sondern auch ein darüber Reflektieren.

„…kannst du tun was du willst“ meint keinesfalls beliebiges oder willkürliches Handeln, sondern nimmt jeden einzelnen in die Verantwortung, die eigene Verfahrensweise immer wieder neu zu wählen. Unsere Bewusstheit entwickelt sich in der Hauptsache in einem Wechsel von Selbstbeobachtung und Selbststeuerung. Unser Nervensystem – eines der komplexesten Systeme überhaupt – dient uns dabei als Modell und sinnlich erfahrbare innere Feedback-Instanz, um das eigene Weiterkommen zu überprüfen.

Die zunehmende Komplexität unseres Lebens auf allen Ebenen verlangt nach einer neuen Orientierung im Denken und Handeln. Wer heute nur nach neuen „tools“ oder „skills“ Ausschau hält, um die Herausforderungen des Alltags zu bestehen, wird bald feststellen, dass diese schnell wieder überholt sind. Wer jedoch die eigene Bewusstheit weiterentwickelt, kann aus sich selbst heraus immer wieder neue Handlungsmöglichkeiten schöpfen und zwar im selben Augenblick, in dem eine Situation bewusst erfasst wird.

 
       

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