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This is the secret. You have to know how to make a friend. And that is it. Edward T. Hall

 
 

Integratives Interkulturelles Training

Im Integrativen Interkulturellen Training steht die Entwicklung einer bewussten Selbst- und Fremdwahrnehmung im Vordergrund. Dies meint die Fähigkeit, unsere Wahrnehmung von der (kulturell geprägten) Bewertung zu trennen und damit erst den Raum zu schaffen für einen möglichen Perspektivenwechsel.

Kulturspezifisches Hintergrundwissen kann dabei sehr wertvoll sein, um das Verhalten eines fremden Partners zu verstehen. „Kulturadäquates“ Verhalten trainieren zu wollen, halte ich dagegen für ein wenig erfolgversprechendes Unterfangen, das im schlimmsten Fall noch mehr Verwirrung stiftet. Denn Interkulturelle Arbeits- oder Lebenssituationen sind heute meist so komplex, dass die Gegenüberstellung nationaler Kulturstandards nur bedingt weiterhilft oder sogar bestehende Stereotype noch verstärken kann. In der Praxis verwischen sich die Kultur-Unterschiede vielleicht schneller, als wir sie überhaupt feststellen können. Längst haben wir es mit multikulturellen Individuen mit regionaler Verwurzelung in internationalen Kontexten zu tun.

Interkulturelle Kompetenz verstehe ich daher als die Fähigkeit und vielleicht auch den Mut, gelegentlich unorthodoxe Verfahrensweisen zu wählen, wenn diese angemessen scheinen. Entscheidend für den Erfolg ist hierbei nicht unbedingt ein „kulturell angepasstes“ Verhalten in einer anderen Kultur, sondern ein authentisches kreatives Handeln zwischen bestimmten beteiligten Personen. Interkulturelles Training soll die Teilnehmenden stärken, sich so zu verhalten, wie es sowohl ihnen selbst, den beteiligten anderen Personen und auch der Situation am besten entspricht.

 
       

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